Eberhardt Reisen
Reisebus mieten

01.12.2008

Adventsreise mit Überraschung

In diesen Tagen haben wir eine wundervolle Adventsreise nach Potsdam unternommen. Die große Überraschung war der Weihnachtsmarkt in Potsdam mit einem Baum ganz in Blau.

Wunderbar die Feuerzangenbowle in Babelsberg, dort wo Heinz Rühmann drehte. Erlebnisse im Advent, die nachhaltig sind und Gesprächsstoff für lange Winterabende bieten. Als Geheimtipp für Genießer empfehlen wir den Ratskeller in Brandenburg und die Küche des Steigenberger Hotels Sanssouci  in Potsdam.

01.12.2008

Der Eberhardt-Gepäckbus

Für unsere Pforzheimer Kundschaft bieten wir an den Adventssamstagen einen besonderen Service. In unserem Eberhardt-Gepäckbus können Sie Ihre Einkäufe kostenlos deponieren. Damit haben Sie die Hände wieder frei, um auch die letzten Wünsche erfüllen zu können. Sie finden unseren Gepäckbus am Leopoldplatz direkt unter dem Weihnachtsbaum und gegenüber den Schmuckwelten. Sollte sich in Ihren Einkaufstüten noch Platz finden, dann nehmen Sie doch unseren aktuellen Sommerkatalog 2009 mit. Dort finden Sie ein Fülle von Anregungen.

Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski

„Es klappt einfach nicht!“, mit diesen Worten schmiss Joshua seinen Pinsel aufs Papier, das die Farbe nur so spritzte und sich quer über sein Bild verteilte. Seine Kommilitonen grinsten, als er missmutig an ihnen vorbei Richtung Kaffeeautomaten stapfte.

 Da waren sie, all die grandiosen, genialen Arbeiten die um ihn herum entstanden und mittendrin sein kläglicher Versuch, die Aufgabe in ein halbwegs ansehnliches und interessantes Kunstobjekt zu verwandeln.

 Seit einem Jahr studierte er nun an der Kunstakademie und bis vor ein paar Wochen war  es auch recht gut gelaufen für ihn. Doch in letzter Zeit schien seine komplette Kreativität einfach verschwunden zu sein. Egal, was er anpackte, es misslang einfach. Und langsam wusste er nicht mehr weiter. Mit seinem Kaffeebecher in der Hand starrte er nach draußen auf das Gebäude der Buchbindewerkstatt, das langsam in der abendlichen Dämmerung verschwand.

 „Hallo!“, sagte plötzlich eine vertraute Stimme neben ihm und als er sich freudig umwandte, erblickte er Sophie, die im ersten Semester studierte und mit der er sich in den letzen Wochen gut angefreundet hatte. Joshua hielt sie für eine extrem talentierte Künstlerin und liebte alle ihre Arbeiten. Eine Weile blickten sie stumm nach draußen.

„Bei dir läuft es gerade nicht, oder?“, fragte Sophie plötzlich. Joshua zuckte mit den Schultern

  

„Nein, nicht besonders.“ Er deutete mit dem Kopf Richtung Fenster. „Schau dir das an. Bald ist  Weihnachten und es hat noch nicht einmal geschneit.“ Sophie lachte. Sie wirkte immer so glücklich.

Wie machte sie das bloß?

 „Sei doch nicht immer so missmutig.“, meinte sie plötzlich und verschwand, ebenso schnell wie sie gekommen war, zurück an ihren Arbeitsplatz. Joshua blickte ihr nach. Missmutig!?! Er war sicher nicht missmutig.

Joshua hätte es gerne auf den vielen Kaffee geschoben, dass er in derselben Nacht nicht schlafen konnte. Er musste sich jedoch eingestehen, dass es vielmehr dieser eine Satz war, den Sophie mit einem Lächeln zu ihm gesagt hatte: Sei doch nicht immer so missmutig.

Womöglich hatte sie recht.

Nachdem er zwei Stunden über dieser Frage gegrübelt und sich schlaflos im Bett gewälzt hatte, stand er schließlich auf, zog sich an und setzte sich auf sein Fahrrad. Er wusste, dass Sophie in ihrer WG (Wohngemeinschaft) nie vor drei Uhr ins Bett ging und oft saß sie noch mit Freunden beisammen. So war es auch, als Joshua vor Sophies Tür stand, die verwundert und gleichzeitig erstaunt über seinen Besuch schien.

 

„Was führt dich hierher?“, fragte sie ihn, als sie in ihr Zimmer traten. Joshua räumte vorsichtig einen Berg Skizzen beiseite und  setzte sich auf den  Sessel.

 „Findest du wirklich, dass ich missmutig bin?“, fragte er ohne Umschweife. Sophie lachte.

„Ja, ein bisschen schon.“ Er schüttelte nachdenklich den Kopf.

„Vielleicht zurzeit ein wenig, aber doch auch nur, weil es nicht läuft...“ Sophie grinste.

„Das hat damit nichts zu tun. Sollte es nicht.“, meinte sie. Joshua starrte sie an.

„Wie machst du das bloß?“, platzte er plötzlich heraus.

 „Was denn?“

„Immer so glücklich zu sein.“ 

Sophie lachte. „Ich glaube, du hast da vielleicht etwas nicht verstanden.“ Und dann bat Joshua sie, es ihr doch zu erklären, wenn er es nicht verstanden hatte und Sophie lachte und erwiderte, das könne sie sehr wohl tun, fügte aber hinzu, dass es wahrscheinlich ein wenig Zeit brauchen würde.

 Joshua sah sie drei Tage nicht und er glaubte schon, sie habe ihr Versprechen vergessen, als sie plötzlich am dritten Abend nach ihrem Gespräch vor seiner Tür stand. Sie lächelte.

„Zieh deine Jacke an und komm mit.“ Schweigend gingen sie nebeneinander her durch die dunkle Stadt. Es war kalt, hatte aber noch immer nicht geschneit. Joshua war sich nicht sicher, ob es nur Zufall war oder ob Sophie es beabsichtigt hatte, aber ihre Schritte lenkten sie geradewegs zur Akademie. Joshua starrte auf das dunkle Gebäude.

„Da drin hängen all deine schönen Arbeiten.“, meinte Sophie und blieb stehen.

„Und all meine Schlechten.“, fügte Joshua hinzu.

„Ich wusste, dass du das sagst.“ Sie gingen langsam weiter.

„Und jetzt?“

Sophie lächelte. „Ach, Joshua, jetzt überleg doch mal.“ Und Joshua überlegte und schließlich standen sie wieder vor seinem Haus und Sophie sagte auf wiedersehen und wandte sich zum Gehen. Joshua starrte auf die  Eingangstür ohne hineinzugehen; in seinem Kopf arbeitete es- aber er kam und kam nicht drauf. „Jetzt überleg doch mal“. Sophie war schon beinahe um die Ecke verschwunden, als er rief: „Sag es mir! Ich komm nicht drauf.“ Sie blieb stehen und lachte und drehte sich um.

„Das eine gibt es nicht ohne das andere. Deine guten Arbeiten gäbe es nicht ohne deine Schlechten. Und dasselbe ist es mit dem Glück.“

Und damit verschwand sie und ließ Joshua in der kalten Nachtluft stehen.

Die nächsten Tage dachte Joshua viel über diese Nacht nach und

das, was Sophie ihm gesagt hatte machte in seinen Augen auch

durchaus Sinn, aber war das alles? War das ihr ganzes Geheimnis?

Sie arbeiteten zu unterschiedlichen Zeiten und so kam es,  dass wieder einige Zeit verging, bevor sie sich wiedersehen sollten. Weihnachten rückte immer näher und es war in einer klaren, eiskalten Nacht, als Sophie erneut vor Joshuas Tür stand.

„Störe ich gerade?“, fragte sie, als er sie hineingebeten hatte und sie sah, dass er gerade an einer Skizze arbeitete. Er schüttelte den Kopf.

„Nein, ich kann Ablenkung gebrauchen.“

„Gut.“ Er konnte gerade noch in seine Jacke schlüpfen, da nahm sie auch schon seine Hand und zog ihn das Treppenhaus hinunter nach draußen. „Schau!“, befahl sie und deutete nach oben. Joshua starrte in den Nachthimmel in der Erwartung, etwas Außergewöhnliches zu erblicken, aber es funkelten nur ein paar Sterne.

„Was soll ich sehen?“, fragte er schließlich und kam sich langsam ein wenig dumm vor.

„Stell dir doch mal vor, wie groß das alles ist und wie klein im Gegensatz dazu das ist, worauf wir gerade stehen.“ Joshua lachte.

„Ich meine das ernst.“ Und Joshua war nicht überrascht, als sie sich zum Gehen wandte.

„Was, ist das wieder ein Rätsel?“, rief er, doch sie schien ihn nicht gehört zu haben.

Drei Tage später traf er Sophie in der Cafeteria. Es war der Tag vor Heiligabend und sie setzte sich an seinen Tisch.

„Ich bin selber drauf gekommen.“, sagte er anstelle einer Begrüßung. Sophie lachte über den Stolz in seiner Stimme.

„Ich soll aufpassen, mich selbst nicht so wichtig zu nehmen.“

Er blickte sie an und erwartete irgendeine Reaktion, ein zustimmendes Nicken oder so etwas in der Art.

„Habe ich Recht?“, fragte er.

„Das musst du doch wissen.“, entgegnete sie. Joshua gab es langsam

auf, noch weiter zu fragen und darauf zu hoffen, eine Antwort zu erhalten.

Aber eine Frage musste er noch stellen.

 „Das ist noch nicht alles. Es gibt noch etwas, oder?“

Sie lehnte sich über den Tisch und flüsterte in sein Ohr:

„Es gibt noch das Allerwichtigste und das Allersimpelste.“ Er sah sie fragend an und sie lachte.

 „Wenn du einen Menschen triffst, der dir immer glücklich scheint, egal, was geschi eht, dann steht dahinter nichts weiter als ein Beschluss.“ In Joshuas Kopf arbeitete und ratterte es.

„Das ist alles!? Es ist allein der Beschluss, glücklich zu sein? Mehr steckt nicht dahinter!?“, fragte er schließlich ungläubig.

Aber Sophie war bereits aufgestanden und hörte seine letzten Worte und lachte.

„Das ist es, Joshua, allerdings, das ist alles.“ Und dann verschwand sie und ließ Joshua sitzen, der tief in Gedanken versunken aus dem Fenster starrte und plötzlich mit einem Lächeln feststellte, dass es begonnen hatte zu schneien.

Elisa

01.12.2008 kein Nachdruck ohne Genehmigung

27.11.2008

Mit dem Bus in bester Gesellschaft!

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Sie zögern noch? „You can“ (Du kannst). Das war und ist der Schlachtruf des künftigen amerikanischen Präsidenten Obama. Auch er bekennt sich eindeutig und in aller Öffentlichkeit zum Bus. Sie sehen ihn während eines Besuches in Kansas City, wo er unser befreundetes Unternehmen Arrow Stage Lines besucht. Es ist ebenfalls Mitglied im Global Passenger Network – so wie wir auch.


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